Bericht von der alpinen Fortbildung

| Vom 21. bis 27. April 2019 fanden sich die begeisterten Wintersportler in San Giacomo im Ahrntal in Südtirol zur Fortbildung im „gefrorenen Naß“ zusammen, um die Ausbildungsqualifikation zum alpinen Schulski- oder Schulsnowboardlehrer zu erwerben.

Aus ganz Sachsen reiste eine 30 Teilnehmer starke Gruppe und zwei Referenten an, die im Hotel „Bühelwirt “ unter zauberhaften Bedingungen eine Woche verweilte. Die Stimmung war von Anbeginn wie das Wetter – sonnig, stürmisch, freudvoll …

Die Unterkunft bot uns beste Revitalisierungsbedingungen – köstlichste Speisen am Morgen und am Abend, eine Sauna und einen Wintergarten zum Verweilen, einen Tischtennisraum zum Ausgleichssport sowie einen ausgezeichneten Service immer im Sinne unseres Wohles. Jeder Tag der Woche sorgte, angereichert mit vielen neuen Impulsen, für einen qualitativen Sprung in unserem Fahrkönnen bei Anfängern, Fortgeschrittenen und bei den „Profis“ und in unserer methodischdidaktischen Herangehensweise in der Arbeit mit unseren Schülern.

Die Ausbilder, Helge Rupprich und Josef Bächer, ermöglichten uns eine intensive, sehr hochwertige Ausbildung sowohl auf der Piste als auch in den Abendstunden. Interessante Praxiseinheiten und Vorträge zur Lawinenkunde sowie Wissenswertes zum Material, rechtliche Infos, Technik und Methodik bereicherten das Kursprogramm.

Durch das Skitestangebot im Skigebiet erfuhren wir die Materialunterschiede an dem eigenen Körper , mit einer Sonde und Messgeräten suchten wir nach Verschütteten nach einem inszenierten Lawinenabgang …

Den Höhepunkt der Kurswoche fand am vorletzten Tag statt, denn jeder Teilnehmer wurde mit einer Lehrprobe in eine Prüfungssituation versetzt. Das war schon ganz schön aufregend und die „Schüler“ zeigten sich z.T. ganz schön schwierig.

Der Spaß blieb auch nicht auf der Strecke, denn im Jubiläumsjahr wurde auch zusammen mit Alpetour, unserem Reiseunternehmen, bei Tanzmusik gefeiert. Die Enthusiasten nutzen in der Freizeit das Angebot in den Skigebieten Klausberg und Speikboden und unterstützen z.B. die Pistenraupenfahrer beim Planieren der Piste. Währenddessen erhielten wir einen Einbl ick in die Tätigkeit der Menschen im Skigebiet.

Nach all den gemeinsamen Aktivitäten war ein eingeschworenes Team im Ahrntal aus Sachsen unterwegs. Für alle war es eine Bereicherung und mit Blick auf das nächste Jahr zur alpinen Ski- und Snowboard-Lehrer-Ausbildungswoche traten alle unverletzt und an vielen Erfahrungen reicher die Heimreise an.

Vielen Dank an die Referenten, Helge und Josef , und an die Kursteilnehmer sagt Annett Pötschke, als Organisatorin der Veranstaltung zusammen mit dem Reiseunternehmen Alpetour und der „Kopf“ des Vorstandes des DSLV Sachsen.

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