Skilanglauf auf dem Aschberg

| Liebhaber des Schneesports, engagierte Sportlehrerinnen und Sportlehrer, Sporttherapeuten und  GTA-Leiter, die glitzernden Schneesterne in leuchtenden Kinderaugen immer in ihrem Hinterkopf, trafen sich mit einer top Trainerin des Ski-Langlauf- und Biathlonsports zum Zertifikatskurs Ski-Langlauf im verschneiten Vogtland auf dem Aschberg.

Mit einem abwechslungsreichen Ausbildungsprogramm, den Inhalten des sächsischen Sportlehrplanes im Schneesport angepasst, gestalteten 13 sächsische Sportlehrerinnen und Sportlehrer, eine Sporttherapeutin, ein Sportlehrer, der aus Bremen angereist ist und ein Externer zusammen mit der Trainerin Daniela Urbank ein Fortbildungswochenende zum Erwerb der Unterrichtserlaubnis vom 08. – 10.02.2019 in Klingenthal.

Der Einstieg in die Fortbildung in der JH Klingenthal auf dem Aschberg am Freitagvormittag beinhaltete die umfangreiche Materialkunde für den Ski-LL. Inhaltliche und rechtliche Anforderungen an den Skilehrer im Wintersportlager sächsischer Schulen auf der Grundlage der Handreichung der Unfallkasse Sachsen für Lehrkräfte vertagten wir in die Abendstunden des ersten Tages.

Gleich nach dem Mittagessen zog es uns ins erste „Schwedengitter“, um uns bei einer „bunten“ Auswahl von spielerischen Elementen kennenzulernen und die perfekte Gewöhnung an das Skimaterial zu erreichen.

Durch die vielfältige Übungsauswahl an allen drei Tagen gelang es uns den Lehrweg für die klassische Langlauftechnik ohne große Probleme umzusetzen. Die technischen Voraussetzungen dafür waren auch wirklich gut. Bei guten Schneebedingungen übten wir in den gespurten Loipen in der Nähe des Kammweges, im Skistadion in Mühlleithen und auf einem verschneiten Fußballplatz in der Nähe der JH. Der Materialeinsatz während des Festigen grundlegender Fertigkeiten der klassischen Langlauftechnik, aber auch für das Verbessern ausgewählter motorischer und koordinativer Fähigkeiten sowie Beweglichkeiten reichte von Kegeln, Seilen, Tunneln, Pylonen bis Stangen …, die im Geschicklichkeitsparcours Wiederverwendung fanden. Schwämmchen und Bälle wurden in schweißtreibenden Staffelspielen von einem Ort zum anderen transportiert und das nicht nur auf zwei, sondern auch oft nur auf einem Ski. So freundeten wir uns mit unserem Skimaterial immer enger an und durften am Nachmittag des zweiten Ausbildungstages auf der Kammloipe fahren, die uns nach Schneckenstein führte. Unter perfekten Schneebedingungen erreichten alle die Skiklause, um sich mit einem heißen Kakao und einem Crêpes zu stärken und den 8 km langen Rückweg, der ganz schön bergauf ging, wieder anzutreten.

Ein interessantes Wachsseminar am Abend überzeugte den einen oder anderen Teilnehmer schon von der Wichtigkeit, das Skimaterial regelmäßig zu pflegen und hoffentlich immer die richtige Wachssorte für die bevorstehende Tour aus zu wählen.

Unsere Neugierde war groß. Alle hatten nicht nur das Ziel, perfekt den klassischen Skilanglaufstil im kommenden Winterlager ihren Schülerinnen und Schülern zu demonstrieren, sondern besonders wissbegierigen auch das Skating beizubringen. Darum ging es Sonntagvormittag auf den gewalzten Fußballplatz. Wieder schleppten wir eine Menge Material zum Übungsfeld, um freudbetont, so wie es auch unsere Kinder in der Schule mögen, die Skating Technik kennenzulernen, zu festigen und demonstrieren zu können.

Ohne zu erfahren, woher ein Lehrer so viele gute Ideen haben kann, die wir an den drei Ausbildungstagen erfahren durften, verabschiedeten wir uns nicht von unserer Referentin. Mal wieder zu voreilig, denn nicht nur die Materialkunde am ersten Tag, sondern auch eine Literaturempfehlung zum Anfassen stand natürlich auch auf ihrem Programmzettel.

Zufriedene Teilnehmer?

Ein Blitzlicht am Ende unseres Lehrganges spiegelte insbesondere unserer Referentin Daniela, den Mitarbeiterinnen der JH und auch der Organisatorin der DSLV Sachsen wider mit wieviel Spaß, in ganz entspannter Atmosphäre eine sächsische Lehrerin, ein sächsischer Lehrer ein gelungenes Fortbildungswochenende in seinen Schulalltag eingeflochten hat.

Danke für eure Teilnahme und danke für euer Vertrauen – euch Sportlehrerinnen und Sportlehrern.

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