DSLV HV in Naumburg

Alternativtext

Beschriftung

Alternativtext
Die Vertreter der Landesverbände und des Bundesverbandes
2017_04_HV_1
Silke Wolf-Weichelt und Paul Döring über die Schulter geschaut

| Die erste Bundesversammlung des DSLV im Jahr 2017 organisierte der Landesverband Sachsen-Anhalt. An zwei Tagen tauschten sich die Teilnehmer aus 13 Bundesländern in Naumburg zu wichtigen Themen des Schulsportes aus. Der DSLV Sachsen wurde durch Silke Wolf-Weichelt und Paul Döring vertreten. Die Gespräche zeigten, dass viele landesspezifische Probleme auch auf Bundesebene auftreten.

Der erste Schwerpunkt beschäftigte sich mit dem Thema Schulschwimmen. Die DLRG und Sportlehrer erarbeiten als Partner eine didaktisch.methodische Handreichung zum Schulschwimmen in der Primarstufe, welche als Handlungsempfehlung durch die KMK bestätigt werden wird. Hierbei geht es um die klare Festlegung, dass das „Seepferdchen“ nicht gleichzusetzen ist mit sicherem Schwimmen, sondern das dies nur die Anforderungen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze sein können.

Der zweite Themenkomplex umfasste die Problematik der Quereinsteiger. Übereinstimmend sprachen sich die Vertreter der Landesverbände für eine Qualitätssicherung des Sportunterrichtes an Schulen aus , welche nicht durch Quereinsteiger, die weder eine Eingangs- noch Ausgangs- bzw. Abschlussprüfung nach 200 Ausbildungsstunden (z.B. Sachsen) absolvieren müssen, gewährleistet werden kann. Mit unzureichender bzw. fehlender pädagogisch/didaktische Ausbildung können u.a. die Aufgaben der Inklusion, der Binnendifferenzierung nicht erfüllt werden. Es darf auch nicht aus den Augen verloren werden, dass das Programm der Quer- und Seiteneinsteiger gut ausgebildeten Junglehrern am Ende auch noch die Arbeitsplätze streitig machen. Die Sportlehrerausbildung  befindet sich in Länderhoheit, umso wichtiger ist, dass der Bundesverband in dieser Frage aktiv bleibt.

Andreas Kübler und Heinz Frommel haben im Auftrag des Bundesverbandes die DSLV Marketing GmbH „Fitte Teens“ gegründet, welche sich mit der Umsetzung des Präventionsgesetzes für angehende Jugendliche durch eine Erhöhung der Bewegungszeit in dieser mitunter schwierigen Entwicklungsphase beschäftigt. Mit Hilfe attraktiver Bewegungsangebote können die Sportlehrer/innen als „Helfer vor Ort“ an der Basis aktiv werden.

Der Erfahrungsaustausch während der Sitzungszeit oder auch beim gemütlichen Abendprogramm mit Weinverkostung des Anbaugebietes Saale-Unstrut war konstruktiv und soll zur zweiten BV des Jahres 2017 im November in Berlin fortgesetzt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.