Bericht zur Skilanglauf Fortbildung

Liebhaber des Schneesports, engagierte Sportlehrerinnen und Sportlehrer und ein externer GTA-Leiter, die glitzernden Schneesterne in leuchtenden Kinderaugen immer in ihrem Hinterkopf, trafen sich mit einer top Trainerin des Ski-Langlauf- und Biathlonsports zum Zertifikatskurs Ski-Langlauf im verschneiten Vogtland auf dem Aschberg.

Mit einem abwechslungsreichen Ausbildungsprogramm, den Inhalten des sächsischen Sportlehrplanes im Schneesport angepasst, gestalteten 14 sächsische Sportlehrerinnen und Sportlehrer und ein Externer zusammen mit der Trainerin Daniela Urbank ein Fortbildungswochenende in Klingenthal.

Mit einem theoretischen Einstieg am Freitagabend begann in der Jugendherberge Klingenthal auf dem Aschberg das Fortbildungswochenende. Gegenstand waren die inhaltlichen und rechtlichen Anforderungen an die Skilehrer bei einem Wintersportlager auf Grundlage der Handreichung der Unfallkasse Sachsen für Lehrkräfte.

Die „bunte“ Auswahl von spielerischen Elementen ermöglichte den Teilnehmern am Samstagvormittag die perfekte Gewöhnung an das Skimaterial und das Kennenlernen untereinander. Durch die vielfältige Übungsauswahl gelang es uns den Lehrweg für die klassische Langlauftechnik ohne große Probleme umzusetzen. Die Voraussetzungen dafür waren wirklich gut. Bei guten Schneebedingungen übten wir auf einem verschneiten Fußballplatz in der Nähe der Jugendherberge.

Für das Festigen grundlegender Fertigkeiten der klassischen Langlauftechnik, aber auch für das Verbessern ausgewählter motorischer und koordinativer Fähigkeiten sowie der Beweglichkeiten kamen Kegel, Seile, Tunnel, Pylone und Stangen in einem Geschicklichkeitsparcours zum Einsatz. Schwämmchen und Bälle wurden in schweißtreibenden Staffelspielen von einem Ort zum anderen transportiert und das nicht nur auf zwei, sondern auch oft nur auf einem Ski. So freundeten wir uns mit unserem Skimaterial immer enger an und durften am Nachmittag auf der Kammloipe fahren, die uns nach Mühlleiten führte.

Ein interessantes Wachsseminar am Abend überzeugte den einen oder anderen Teilnehmer von der Wichtigkeit, das Skimaterial regelmäßig zu pflegen und hoffentlich immer die richtige Wachssorte für die bevorstehende Tour auszuwählen.

Die Teilnehmer verfolgten nicht nur das Ziel, die klassische Skilanglauftechnik im kommenden Winterlager den Schülerinnen und Schülern zu demonstrieren, sondern besonders Wissbegierigen auch das Skating beizubringen. Darum ging es Sonntagvormittag wieder auf den verschneiten Fußballplatz, denn Frau Holle schüttelte die ganze Nacht und auch noch an diesem Vormittag die Betten. Wieder schleppten wir eine Menge Material zum Übungsfeld, um freudbetont, so wie es auch unsere Kinder in der Schule mögen, die Skating Technik kennenzulernen, zu festigen und demonstrieren zu können.

Ohne zu erfahren, woher ein Lehrer so viele gute Ideen haben kann, die wir an den beiden Ausbildungstagen erfahren durften, verabschiedeten wir uns von unserer Referentin. Mal wieder zu voreilig, denn nicht nur die Materialkunde am ersten Tag, sondern auch eine Literaturempfehlung zum Anfassen stand natürlich auch auf ihrem Programmzettel.

Zufriedene Teilnehmer?
Ein Blitzlicht am Ende unseres Lehrganges spiegelte insbesondere unserer Referentin Daniela, aber auch unserem Wachsmeister, den Mitarbeiterinnen der Jugendherberge und auch der Organisatorin der Sportlehrerverbandes Sachsen wider, mit wie viel Spaß unsere sächsische Sportlehrerinnen und Sportlehrer ein gelungenes Fortbildungswochenende verbringen konnten.

Es haben sich sogar drei Teilnehmer für die Mitgliedschaft in ihrem Berufsverband  entschieden und sind mit einem kleinen Begrüßungsgeschenk nach Hause gefahren.

Danke für eure Teilnahme und danke für euer Vertrauen – euch Sportlehrerinnen und Sportlehrer.

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